Der Dachstuhl


Dienstag 15.07.2008

Die letze Reihe ist gesteckt und alles wurde verfüllt, nun kann der Dachstuhl kommen.

Die Pfetten haben wir uns gleich aufs Haus legen lassen. Ein Krampf mit dem notdürftigen Kran am LKW.

Wie notdürftig der Kran war bekamen wir beim Abladen der restlichen Balken zu spüren. Die Pakete waren viel zu schwer. Also mussten wir einen Teil von Hand abladen. Der erste körperliche Kontakt mit den Balken verhieß nichts gutes für den nächsten Tag. Die wollen wir alle ohne Kran aufs Haus bringen? Das kann ja was werden.

Zum Abend haben wir dann schon etwas Vorarbeit geleistet und einiges aufs Haus geschafft. Es war schwer, aber es ging. Nur der Haufen unten war noch so groß wie vorher.

 


Mittwoch 16.07.2008

Der zeitige Morgen begann mit einer schlechten Nachrich: Mein Kollege (fast so groß wie die Balken :o) musste absagen. Mein Telefon lief ergebnislos heiß. Zum Glück viel meiner Schwiegermutter ein Gartenfreund ein und nach seinem ungewollten Wecken war er zehn Minuten später da. Ein Mann weniger hätten wir uns bei der Arbeit nicht leisten können.

Bei der Arbeit sind leider nicht viel Bilder entstanden. Meine Frau hatte trotz Nachtschicht und ohne Schlaf noch viel zu besorgen und zu erledigen. Die restlichen hatten schwer zu arbeiten. Zeit zum Lachen blieb dennoch, wie unser Zimmermann hier beweist.

Den meisten Spaß gabs bei netten Sprüchen zur Herkunft. Das Herr Scheunert aus Sachsen kommt wusste ich ja, und da er den Zimmermann mitbrachte war der natürlich auch ein Sachse. An den Dialekt von unserem zugezogen Nachbar hatten wir uns auch schon gewöhnt. Nur wenn ich gewusst hätte, dass der Gartenfreund Kalle auch ein gebürtiger Sachse ist....
Ich habe also den ganzen Tag als einziger Sachsen-Anhalter mit vier Sachsen zusammengearbeitet. Ich hatte nichts zu lachen :o) Zum Glück kam zum Nachmittag mein Schwiegervater von Arbeit.

Hausbau-Isorast

Mit dem letzten Balken begann der Regen, so sah der neue Dachstuhl etwas trostlos aus.

Das hat uns aber nicht von einem ordentlichen Richtfest abgehalten. Es floss nicht nur der Regen.... Auch mit kurzen Haaren kann man sich zu AC/DC und Kiss auslassen, erst recht unter Alkohol..... Nachbarn verzeiht uns.

Mein Schwiegervater am Futterstand. Mehr Bilder zeige ich lieber nicht.

Am nächsten Morgen schien die Sonne über den neuen Dachstuhl. Über uns weniger. Der Kopf brummte etwas und mir taten alle Knochen weh. Man glaubt gar nicht wo man alles Muskeln hat, die dann auch noch einen Kater haben. So gings dann Mittags zur Spätschicht. Meine Kollegen haben sich kostlich über meinen schlürfenden Gang amüsiert.

 


 

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