Da bisher sämtliche Versorgungsleitungen im alten Haus lagen, mussten diese für den Neubau umgelegt werden. Das bedeutete, dass alle Anschlüsse in die Werkstatt gelegt werden mussten, damit von dort aus später das neue Haus angeschlossen werden kann und bis zum Abriss auch das alte Haus noch versorgt wird.

Hierfür haben wir uns den kürzesten Weg gesucht und geschachtet. Dabei wurde gleich die Gasleitung zum alten Haus freigelegt und entfernt. Die Heizung wurde wetterbedingt eh nicht mehr benötigt. Neben viel Schutt im Boden, war erwies sich besonders das aktuell hohe Grundwasser als problematisch.

Absprache ist alles aber auch egal

Zur Kostenaufteilung muss gesagt werden, das ich alle Schachtarbeiten innerhalb der Grundstücksgrenze selbst übernommen habe, um Kosten zu sparen. Außerhalb ist ein Pauschalbetrag je Meter zu zahlen. Um die so gering wir möglich zu halten, trafen wir bei der Auftragsvergabe, dass die Stromleitung von der Seitenstraße quer über die Straße und gleich ins Grundstück gelegt wird. Dort habe ich dann einen Schacht parallel zur Grundstücksgrenze ausgebuddelt und an den oben angezeigten angebunden. Sind durch die eckige Verlegung zwar ein paar Meter mehr auf dem Grundstück, aber schräg übers Gelände wollte ich nicht. So weiß ich zu jeder Zeit, wo alle Leitungen liegen. Gas, Wasser und Strom liegen somit dicht beieinander und verlaufen direkt von der Werkstatt zur Grundstücksgrenze. Nur die Stromleitung sollte dann innen parallel zur Grundsücksgrenze verlaufen, bevor es zur Seitenstraße raus geht.

So war es zumindest geplant und abgesprochen. Nur offenbar hat niemand die Arbeiter darüber informiert und sie haben fleißig außerhalb noch einen Graben entlang der Grundstücksgrenze gebuddelt. Der Preis war fest und so sollte es mir recht sein. Habe ich meinen Graben halt wieder verfüllt und kann nun sagen, dass alle Versorgungsanschlüsse an einer Stelle das Grundstück verlassen. Um so besser.

Schacht für die Versorgungsleitungen

Schacht für die Versorgungsleitungen

Nachdem alle Leitungen neu verlegt und die Zähler in der Werkstatt angeschlossen wurden, konnte der Schacht wieder verfüllt werden. Zusätzlich musste jedoch eine Leitung zum alten Haus gelegt werden, damit wir bis zum Abriss den Strom noch nutzen können. Die Leitung wurde gleich so gelegt, dass sie später für das neue Haus genutzt werden kann. Daher sieht man auf dem Bild noch eine große Schlaufe an Kabel.

Ebenso konnte gleichzeitig die neue Wasserleitung ihren Platz beziehen und der Schacht wieder verschlossen werden. Alle Leitungen endete in einem Schacht (etwa bei der Kabelrolle) der anschließend für den späteren Anschluss abgedeckt wurde.

Großes Terrarium durch kleine Türen

Der nächste große Akt betraf unser Terrarium. Dieses hatte ich im Wohnzimmer zusammengesetzt, da ich es in einem Stück nicht durch die Tür bekommen hätte. Nach der Fertigstellung konnte ich es aber nicht wieder zerlegen und doch muss es aus dem Haus. Wenn ich das Terrarium nicht kleiner kriege, müssen halt die Türöffnungen vergrößert werden.

Die Wohnzimmertür war bereits recht breit und bereitete nicht viel Arbeit. Auch die Tür zur Veranda erwies sich als schnell “dehnbar”.

Dann folgte noch die recht schmale Eingangtür zur Veranda… Aber ok, wir wollten eh abreißen und gerade durch die Veranda verkürzt auch noch den Weg. So hat mein Schwiegervater kurzerhand den Hammer gezückt und aus der Fensterfront ein große Tür gebaut.

Isorast-Steine werden geliefert

Alles ist vorbereitet und die Steine können geliefert werden. Ist schon komisch zu dritt (Schwiegervater, Fahrer und ich) unser zukünftiges Haus in einer Stunde von einem LKW abzuladen. Ins Schwitzen kommt man dennoch, da der reine Dämmstoff die Wärme gut hält.

Die grauen Steine bestehen aus dem neueren und besseren Neopor und die weißen sind Innenwandsteine aus Styropor.