Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, geht nichts über eine ordentliche Planung. Schließlich möchten wir noch viele Jahre in unserem Haus verbringen und uns nicht später über Fehlentscheidungen ärgern. Nach vielen Stunden mit Papier und Bleistift und später der Architeltensoftware ArCon 8.0 entstand ein Haus nach unserem Geschmack mit Räumen die zu unseren Ansprüchen passten. Bis heute haben wir nichts davon bereut und alles wurde so umgesetzt. Einzig der Dachboden ist deutlich größer als erwartet (Denkfehler von mir) und eine größere Treppe zur besseren Nutzung wäre sinnvoll gewesen. Inzwischen wurde jedoch statt einer Luke eine Raumspartreppe eingebaut und die nächsten Jahre erfolgt der Ausbau zum Wohnraum. Unsere Tochter freut sich schon auf ein Kinderzimmer mit einer Wohnfläche von knapp 50 m².

Das Grundstück

hausbau isorast planung grundstück

das Grundstück

Die Grundstücksform stand natürlich fest und daran lässt sich auch nichts ändern. Auch die anderen Gebäude (Werkstatt und zweites kleines Wohnhaus) können nicht verschoben werden. Die Grundstücksplanung war daher eher eine Spielerei meinerseits.

Nachdem während des Hausbaus auch noch die Haupt- und die Seitenstraße ausgebaut wurden, mussten wir die Grundstückseinfahrt anpassen, welche sich nun zur Seitenstraße (Hecke im Bild). Dadurch hat sich der Parkplatz um 90° gedreht.

hausbau isorast planung haus

Haus von der Straßenansicht

hausbau isorast planung haus

Haus von der Hofansicht

An der Hausplanung hat sich nichts weiter als die Farbe geändert und, dass der Schornstein für den Kamin weggefallen ist. Da wir eine Wärmepumpe mit Lüftungsanlage nutzen, hätten wir einen Kamin mit externer Luftzufuhr benötigt, welche nicht gerade günstig sind. Zusätzlich ist das Haus sehr gut gedämmt und selbst im Winter heizt sich das Wohnzimmer bei Sonne (ohne Heizung) auf 25° auf. Rechnen wir den Nutzen einer Kamininvestition dagegen, amortisiert sich dieser erst nach etlichen Jahren. Wir haben daher darauf verzichtet und er fehlt uns auch nicht.

Erdgeschoss mit großzügigem Wohnzimmer und offener Küche

Als erstes war uns ein großes Wohnzimmer wichtig. Meine Frau wünschte sich eine offene Küche und so entstand ein richtig großer Raum (etwas über 50 m²), der den eigentlichen Grundriss bestimmte. Das restliche, wie Treppe, WC und Hauswirtschaftsraum wurden dann eher eingepasst.

Wichtig war uns noch das Terrarium. Es sollte über die ganze Wand gehen (mit Aussparung für meinen Rechnerplatz) und ein eigenes Fenster erhalten. Das Terrarium wurde jedoch später verworfen und ist bis heute nicht entstanden. Zu schön ist das große Wohnzimmer.

Eine kleine Spielerei von mir war der Fernseher samt Anlage. Dafür wurde ein größerer Durchbruch in die Wand gelassen und alles darin versenkt. Das Ergebnis ist heute beeindruckend – keine Kabel sind sichtbar, sämtliche Lautsprecher wurden in der Wand eingelassen und auch der Fernseher schließt fast bündig ab.

Sinnvoll und praktisch geplante zweite Etage

Das Dachgeschoss ist eher praktisch und einfach geplant. Ein Kinderzimmer, ein Gästezimmer (das die größte Zeit sicher von unserer Kleinen genutzt werden sollte), ein Bad und ein Schlafzimmer. Dazu kommt ein kleiner Balkon, damit wir abends auch mal eine dampfen können. Hat halt jeder sein Laster, aber bitte nicht im Haus. Fürs Bad haben wir dann aber doch Extrawünsche. Eine runde Eckbadewanne hatten wir ja schon und dazu soll eine große offene Dusche (doppelt).

Eine kleine Änderung gab es später doch und das Gästezimmer wich einem zweiten Kinderzimmer. Fragt mich nicht, wie das passiert ist. 🙂