Betreff: Re: Schalldämmung
Zum Schallschutz möchte ich mal einen anderen Hausbauschreiber zitieren:
(Zitat von
http://www.unserselbstbauhaus.de)
- schlechte Schalldämmung
Wer auch immer die Idee in die Welt gesetzt hat…
Das Gegenteil ist der Fall, wir haben einen enormen Schallschutz!
Man hört wirklich fast gar nichts, manchmal ist das fast störend, denn wenn sich jemand auf einer anderen Etage befindet, muss man schon recht laut rufen, damit der Andere überhaupt mitbekommt, das man Ihn sucht.
Selbst eine Unterhaltung in einen anderen Raum ist kaum möglich, und dabei haben wir derzeit noch nicht einmal Zimmertüren
Bei geschlossenen Fenstern hören wir auch von außen so gut wie nichts, störende Außengeräusche werden kaum wahrgenommen.
Das mit den Außengeräuschen ist mir im Vergleich zum alten Haus auch aufgefallen. Da bin ich nachts schon von starkem Regen wachgeworden. Jetzt ist es erschreckend wie wenig man vom Wetter mitbekommt. Wenn abends die Rollläden runter gehen sieht und hört man nichts mehr. Ich würde aber sagen das größere Problem sind nicht die Wände, sondern eher die Fenster. Selbst wenn die Steine aus Styropor bestehen, haben sie einen 12cm Betonkern.
Zu den Innenwänden:
Wir haben dafür ebenfalls Isoraststeine verwendet. Es geht einfach schneller und ich fühl mich besser, wenn ich weiß, dass alle Wände untereinander verbunden sind. Tragende Wände müssen eh massiv sein und warum sollte man da zwischendurch das System wechseln? Für die restlichen Wände könnte man sicher Trockenbau verwenden, aber da Dich der Schallschutz interessiert wäre das kaum eine Alternative. Gasbeton oder Poroton wären noch eine Möglichkeit, aber wie gesagt ich fand es mit Isorast leichter, schneller und vor allem sauberer. Keine Ahnung ob es beim Umbau ein Nachteil ist. Ob ich nun eine gemauerte oder gegossene Wand aufstemme dürfte fast das gleiche sein. Ich saß aber lange genug an unserem Grundriss, dass ich mir darüber vorläufig keine Gedanken machen muss. Hoffe ich doch
Riccardo Düring